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Interview | 08.03.2010

Michael Huether: Nein zu Europäischem Währungsfonds

 

Der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln hat sich zur Hilfe für Griechenland geäußert.

 

Zum Vorschlag, zur Unterstützung Griechenlands einen Europäischen Währungsfonds (EWF) zu gründen, sagte Michael Huether un einem Interview der Deutschen Welle: „Nein, es hilft den Griechen jetzt nicht. Und was soll da wirklich neue Kompetenz entstehen, wo wir sie an anderer Stelle – beim Internationalen Währungsfonds – haben.“

Das sei „ein bisschen europäische Selbstbespiegelung, dass man vielleicht ein bisschen Stolz verliert, aber man muss klar machen: Wir haben ein Institut – nämlich den Internationalen Währungsfonds – der das kann und der das auch gut geübt kann.“

Zur Frage der Einflussnahme des IWF sagte Huether, dieser habe „eine klare Orientierung. Er kann klare Verpflichtungen definieren und nur dann gibt es Hilfe. Auf die Frage, was Griechenland denn helfe, sagte Huether weiter, man müsse den Griechen sagen, sie müssten „ihren Laden selbst in Ordnung bringen“, denn sie hätten ihn auch „selbst in Unordnung gebracht“.

8. März 2010
12/10

 
 

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