Nicht ohne meinen Kaffee

Um die Herkunft des Kaffees ranken sich viele Legenden: Vermutlich verbreitete sich die Kaffeepflanze im Mittelalter von Nordafrika über die arabische Halbinsel bis in den Orient. Die ersten Europäer, die das Heißgetränk im Orient kennenlernten, waren Reisende, Kaufleute oder Seemänner. Sie waren es auch, die den Kaffee im frühen 17. Jahrhundert nach Europa brachten und zu seiner raschen Verbreitung beitrugen. In einigen Ländern und Städten entwickelte sich rund um das Getränk eine regelrechte Kultur, wie in den Wiener Kaffeehäusern. Heute ist Kaffee eines der beliebtesten Getränke weltweit; in Deutschland wird sogar mehr Kaffee als Bier konsumiert.

Energie für Körper und Seele

Viele Kaffeegenießer mögen an dem Heißgetränk nicht nur den intensiven Duft und das Aroma: Schon im Mittelalter wurde dem Kaffee eine konzentrationsfördernde Wirkung nachgesagt. Wissenschaftliche Studien haben mittlerweile bewiesen, dass sich Kaffee – in Maßen genossen – positiv auf die Gesundheit auswirkt.

Etwa 80 bis 120 Milligramm Koffein enthält eine Tasse Kaffee. Das Koffein fördert jedoch nicht nur die Konzentration, sondern kann auch aufmunternd und antidepressiv auf die Stimmung des Menschen wirken. Am besten entfaltet der Kaffee seine volle Wirkung, wenn er in kleineren Mengen über den gesamten Tag konsumiert wird. Ob zum Wach werden beim Frühstück, zur Leistungssteigerung während der Arbeit oder in der Freizeit beim Musik hören und lesen: Vier bis fünf Tassen Kaffee pro Tag können Kaffeeliebhaber ganz unbedenklich genießen.

Kaffee ist nicht gleich Kaffee

Heute gibt es Kaffee in unzähligen Variationen: Vom Latte Macchiato über den Cappuccino bis zum Espresso bieten Cafés zahlreiche Spezialitäten an. Wahre Kaffeeliebhaber möchten aber auch zu Hause nicht auf den Genuss ihres Lieblingsgetränks verzichten. Für den Privatgebrauch kann der Konsument heute zwischen ganz verschiedenen Kaffeemaschinen und -automaten sowie diversen Kaffeesorten wählen.

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