Agententhriller Move On: Tausende wollten Mitmachen

Um schon vor dem Start viel Aufsehen um den Film zu erregen, haben die Macher von „Move On“ eine Online-Kampagne gestartet. Über die konnte sich jeder als Freiwilliger bei den Dreharbeiten bewerben. Über 7000 Tausend wollten dabei sein – entweder als Statist oder als Helfer der Crew.

Einzigartige Interaktion mit dem Publikum

Eine vergleichbare Aktion gab es in der Filmgeschichte noch nicht. Für jeden Schauplatz wurden Freiwillige gesucht. Da in acht Ländern gefilmt wurde, gab auf der Internetseite des Films jeweils eine Seite in der Landesprache mit den jeweiligen Aufgaben. Für Deutschland war das . Dort gibt es immer noch Infos zum Fortschritt des Films und eine Galerie, in der man sämtliche Einsendungen und Gewinner ansehen kann. Das Prinzip war nämlich ebenso einfach wie effektiv. Jeder, der sich für eine Statistenrolle oder einen Job bei den Dreharbeiten vorschlagen wollte, tat dies per Video oder Foto. Kein Problem in der heutigen Zeit, wo viele Menschen das kurzerhand mit dem Smartphone umsetzen können. Das fertige Video oder Foto lud man nach der Registrierung auf der Webseite dort hoch. Aus den Beiträgen wählte das Filmteam um Regisseur Asger Leth („Ein riskanter Plan“) dann die Gewinner aus.

Rasanter Thriller mit Mads Mikkelsen

„Move On“ soll aber kein ausgefallenes Filmexperiment sein, dessen Machart spannender als die eigentliche Geschichte ist. Regisseur Leth hat einen fesselnden Agententhriller im Blick – samt einem charismatischen Helden, rasanten Verfolgungsjagden und schönen Frauen. Hauptdarsteller kennt das Genre: Er feierte 2006 als Bond-Bösewicht in „Casino Royale“ seinen internationalen Durchbruch. In „Move On“ ist er nicht der Schurke, sondern ein Geheimkurier mit heiklem Auftrag: Er nimmt in Rotterdam einen Koffer mit unbekanntem Inhalt in Empfang, den er unversehrt ans Ziel bringen soll. Wo genau das ist, weiß der Zuschauer nicht, doch es gibt eine Menge Leute, die das verhindern wollen. Die Jagd führt durch Österreich, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Montenegro, Mazedonien und Deutschland.

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